Geschichte und Namensgebung

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1644 hatte bereits ein einzeln stehender Bauernhof am Fuße des Hahnebergs in der Südvorstadt die Erlaubnis zum Bier- und Weinausschank. Etwa Vierzig Jahre später wurde hier außerhalb des Hofes, auf dem Felde, das „Schlösschen“ im Felde gebaut, ein beliebtes Ausflugslokal.

Im Mai 1838 kauften die Gebrüder Meisl das Anwesen und begannen mit dem Bau einer Lagerbierbrauerei am alten Feldschlößchen und gründeten 1858 die „Aktienbrauerei  zum Feldschlößchen“.

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1909 wurde die Feldschlößchen Brauerei mit der Verdienstmedaille der Königlichen Haupt- und Residenzstadt Dresden ausgezeichnet.

Während der Kriegszeit von 1939–1945 wurde die Brauerei zu 55 Prozent beschädigt. Doch schon 1945 konnte die Produktion wieder beginnen.

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Die drei in Dresden ansässigen Brauereien Feldschlößchen, Felsenkeller und Waldschlößchen bildeten Anfang der 60er Jahre den Volkseigenen Betrieb Dresdner Brauereien (VEB). Im Jahre 1973 wurde der Grundstein für die Brauerei Dresden-Coschütz, Cunnersdorfer Straße gelegt.

1979 bildete sich aus dem VEB Dresdner Brauereien und den Brauereien des Bezirkes Dresden das VE Getränkekombinat für den Bezirk Dresden. 1981 wurde das erste Bier in Coschütz gebraut. Ab April 1983 fungiert die Brauerei Dresden Coschütz als Stammbetrieb des VE Getränkekombinates, zu dem 14 Brauereien gehörten.

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Nach der Wende 1990 erfolgte eine Neuordnung und die Gründung der Sächsischen Brau-Union (SBU). 1991 begann die Produktion von Feldschlößchen Pilsner in der SBU. Der Braubetrieb in der Feldschlößchen Brauerei, Budapester Straße wurde daraufhin eingestellt.

 

Im Jahre 1992 übernahm die Holsten-Brauerei AG zu 100% die Sächsische Brau-Union. 1995 wurde die Sächsische Brau-Union in Feldschlößchen Aktiengesellschaft Dresden umbenannt.

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Die Gastronomie „Feldschlößchen Stammhaus“ eröffnete 1998. Sie befindet sich bis heute im restaurierten Maschinenhaus der ehemaligen Feldschlößchen Brauerei auf der Budapester Straße.

2004 erwarb  schließlich die Carlsberg A/S, Kopenhagen/ Dänemark die Aktienmehrheit an der Holsten Brauerei AG. Damit wurde Feldschlößchen Teil der Carlsberg Gruppe Deutschland.

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Feldschlößchen verstärkte sein Engagement in der Stadt Dresden und veranstaltete 2005 das erste Brauereifest auf dem Brauereigelände in Coschütz.

 

2006 kehrte das legendäre Pichmännel in das Markenlogo und damit auf allen Flaschenetiketten zurück. Der historische Sympathieträger stand bereits in früheren Jahren für „Original Dresdner Braukunst“ und war der Grund dafür, dass die Dresdner ihr Feldschlößchen liebevoll„Männelbier„ nannten.

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2008 feierte die Brauerei 150 Jahre beeindruckende Sächsische Brauereigeschichte.

Seit 2011 ist die Feldschlößchen Brauerei wieder in ostdeutschen Händen. Die dänische Carlsberg-Gruppe verkaufte zum 01.01.2011 die Brauerei an eine mittelständische Brauereigruppe, zu der bereits das Frankfurter Brauhaus und die französische Brauerei Brasserie Champigneulles gehören. Seit 01.01.2016 ergänzt außerdem die Gilde Brauerei GmbH aus Hannover die Braugruppe. 

2013 veranstaltet Feldschlößchen erstmals das „Pichmännel-Oktoberfest“ in Dresden.

Dank der langjährigen Brautradition, der Flexibilität und regionalen Stärke sowie der hochwertigen Qualität und Sortimentsvielfalt ist die Feldschlößchen Aktiengesellschaft ein zuverlässiger Partner für Handelsketten, Getränkefachmärkte und die Gastronomie.